Politiker lügen absichtlich

Als ich anfing, die moralischen Aspekte von Staatsgewalt zu hinterfragen, merkte ich schnell, wie unmoralisch das System „Staat“ ist. Natürlich habe ich mir auch Gedanken darüber gemacht, wieso ich das nicht schon vorher gemerkt habe. Es ist halt ein komplexes Gewusel aus Lebenserfahrung, Austausch mit Mitmenschen, Medien und Bildung. Darum mache ich keinem einen Vorwurf, dass er selber noch nicht drauf gekommen ist, wie falsch und unmoralisch die Legitimation einer Regierung ist. Das galt bisher auch für Politiker. Ich dachte über diese ebenso, wie über meine anderen Mitmenschen. Ich ging davon aus, dass Politiker nicht wissen, wie unmoralisch ihr „Beruf“ ist.

Wenn ich meine Mitmenschen mit meinen Erkenntnissen über die Staatsgewalt konfrontiere, reagieren alle anfangs immer gleich: Ablehnung und Start einer Diskussion. Das ist ganz normal. So reagieren wir alle, wenn wir mit etwas konfrontiert werden, was unser Weltbild erschüttert. Erst im Laufe der Diskussion teilt sich die Spreu vom Weizen. Dann zeigt sich, ob Menschen konstruktiv diskutieren oder ob sie eine reine Verteidigungshaltung aufbauen.

Alle Wahrheit durchläuft drei Stufen. Zuerst wird sie lächerlich gemacht oder verzerrt. Dann wird sie bekämpft. Und schließlich wird sie als selbstverständlich angenommen.

Arthur Schopenhauer (1788-1860)

Dank Social-Media-Plattformen wie Twitter und Facebook muss man nicht mehr nach Berlin fahren, um auch Politikern mit so etwas zu konfrontieren. Auch das mache ich seit Jahren. Ach, wie naiv ich war. Denn während Mitmenschen ganz normal reagieren und eine Diskussion entfacht, reagieren Politiker überhaupt nicht. Egal ob auf dem privaten Twitter Account oder auf dem Parteien-Account. Selbst bei der Aktion der Bundesregierung auf Facebook, wo man diese alles Fragen sollte, was einem auf dem Herzen lag, haben sie zu den unmoralischen Aspekten überhaupt nicht reagiert. Null. Nada. Gleichzeitig diskutieren sie in den Kommentaren aber munter mit anderen, die eben nicht auf die moralische Meta-Ebene gehen. Gleichzeitig hat sich die Art der Propaganda, die diese auf Social-Media-Plattformen verbreiten, nicht verändert. Und ich rede hier wirklich über einen Zeitraum von mehreren Jahren.

Bis dato keine Reaktion
Politiker können sehr wohl Antworten

Erst durch #Artikel13 ist mir folgendes Bewusst geworden: Politiker wissen, dass die Regierung ein unmoralisches Monster ist, welches die Menschen als Steuerzahlende-Sklaven behält. Und das wir Sklaven sind, lässt sich ganz leicht erkennen:

  1. Alles, was wir produzieren, müssen wir mit der Regierung teilen (Steuern)
  2. Wir dürfen nicht über unseren Körper und unser Leben frei bestimmen (Drogenprohibition, Verbot der Beihilfe zur Selbsttötung, drohende Impf-PFLICHT)
  3. Wahres Eigentum existiert nicht. Die Staatsgewalt kann sich das Recht herausnehmen, deinen Besitz zu beschlagnahmen, zu pfänden und/oder zu enteignen.
  4. Wir müssen unsere Kinder entsprechend der Regeln der Regierung erziehen (Schulpflicht, KiBiz, etc.)
  5. Für die meisten wichtigen Dinge benötigt man die Erlaubnis der Regierung (Lizenz) (Führerschein, Grundbesitz, Bauen von Wohnraum, Gewerbebetrieb, Arbeitserlaubnis, Heirat)

Selbst wenn du einige dieser Punkte für „erstrebenswert“ hältst, so ändert das nichts an der Tatsache, dass diese Punkte das Leben eines Sklaven beschreiben. Besonders der Punkt 2 ist DAS Merkmal der Sklaverei. Und Politiker wissen das. Sie diskutieren nie über dieses Thema. Sie nehmen öffentlich keine Stellung zu dem Thema. Jeder andere findet sofort ausreden, warum das ja keine Sklaverei sein soll („Du kannst ja gehen“) – auch wenn dieses „Argument“ keinen der o.g. Punkte entkräftigt. Aber die Politiker? Null. Nada. Nichts.

Eine Wahrheit, nach der du lebst, kannst du nicht leugnen – sonst könnten deine durch Lügen erzeugte Widersprüche auch anderen diese Wahrheit zeigen. Aber du musst ja nicht darüber sprechen.

Früher war ich naiv und habe geglaubt, Politiker wären auch nur geblendet. Heute weiß ich, dass Politiker sehr wohl bescheid wissen.

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Das bekommt der Staat von dir

Wenn dein Bruttogehalt laut deinem Arbeitsvertrag 2500€ beträgt, dann bist du deinem Chef schon 3500€ wert. Auf deinem Konto landen davon rund 1690€. Und danach zahlst du bei jedem Kauf durch die verschiedensten Steuern drauf. Am Ende hast du nur rund 1300€ von dem, was du deinem Chef wert bist. Der Staat erhält von dir satte 1800€. Das ist nicht nur mehr, als du dann tatsächlich von deiner Arbeit hast, sondern auch mehr, als du überwiesen bekommst.

Von 5 Arbeitstagen, arbeitest du 3 Tage nur für den Staat. Du bist Steuervieh auf einer Steuerfarm.

Wenn man dann noch den „Arbeitgeberanteil“ betrachtet, so sind schon 54,66% alleine Abgaben an die Regierung für dein Gehalt. Von dem Rest zahlst du dann nochmal rund 13% an die Regierung in Form von versteckten Steuern.

Ich frage mich an dieser Stelle, warum Arbeitnehmer lieber dafür Streiken, dass der Chef mehr zahlt, anstatt dafür, dass die Regierung weniger raubt.

Insgesamt zahlst du indirekt 67,66% deines Verdienstes an die Regierung.

Übrigens die selbe Regierung, die sich jährlich die Diäten erhöht, deine Privatsphäre immer weiter einschränkt, deine Möglichkeiten zur Meinungsäußerung immer weiter einschränkt, dich zusätzlich abzockt (z.B. plötzliche Tempo 30 Bereiche samt Blitzer errichtet), die sowohl links- wie auch rechtsextremistische Aktionen/Gruppen subventioniert, Krieg in anderen Ländern führt, Unschuldige verhaftet, Schuldige frei lässt, Bildung nur noch weiter verschlimmert, Proteste ignoriert, Steuern verschwendet, Ökosteuern erhöht und Braunkohle fördert, sich von Konzernen lenken lässt, Straßen verkommen lässt, Kleinunternehmer erstickt und Banken rettet.

Wenn Menschen mich in Diskussionen fragen, was denn die Alternative wäre, dann ist meine Antwort eigentlich sehr einfach: Anarchie.

Dies löst jedoch fast immer Schnapp-Atmung aus. Die Menschen tun so, als wäre durch Anarchie in der Vergangenheit das größte Übel entstanden. Defakto wurden die größten Übel aber durch das Gegenteil von Anarchie ausgelöst. Defakto gibt es keine Erfahrungswerte, was Anarchie tatsächlich bewirken würde. Einfach, weil es kein Land auf dieser Welt gibt, dass wirklich Anarchie lebt. Und wenn ALLE hierarchischen Staatsformen die größten Übel verursacht haben, wäre es doch nur logisch, wenn man mal Anarchie versucht. Aber die Menschen haben Angst. Sie haben Angst, dass alles zerfällt. Das alles in Chaos ausbricht, sich die Menschheit gegenseitig auf der Straße ermordet, die Straßen sich in Luft auflösen, die Sozialversicherungen nicht in private Formen überwandeln, die Rettungsdienste unfinanzierbar werden würden etc. Wenn man sich mal fragt, woher diese Angst kommt, dann muss man mal betrachten, woher das THEORETISCHE „Wissen“ über Anarchie kommt. Und es ist nur ein theoretisches „Wissen“, eben weil es KEINE ECHTEN ERFAHRUNGSWERTE zu Anarchie gibt. Jedes theoretische „Wissen“ kommt aus 4 Bereichen:

  1. Öffentlichen Bildungseinrichtungen (Schulen etc.) – von der Regierung beherrscht
  2. Medien (Nachrichten, Unterhaltungsprogramme, Bücher) – Teilweise von der Regierung gelenkt (Öffentlich-rechtlichen) und die Regierung pflegt sehr engen Kontakt zu den großen Medienkonzernen
  3. Wissenschaft – von der Regierung gelenkt
  4. Gesprächen mit seinen Mitmenschen, für die die selben Quellen gelten

Wer an dieser Stelle wieder Schnappatmung bekommt, wegen den Punkten Medien und Wissenschaft: Die Wissenschaft wird durch „öffentliche Gelder“ (also Gelder, die von der Regierung freigegeben sind) finanziert. Die Institute unterliegen ebenfalls den Anforderungen des Staates repräsentativ also der Regierung. Wissenschaftler an öffentlichen Einrichtungen müssen auf das Grundgesetz schwören, welches Anarchie, also Freiheit, explizit ablehnt (bsp. Artikel 20). Medien entscheiden dann darüber, was von der wissenschaftlichen Arbeit in der allgemeinem Bevölkerung verbreitet wird und was nicht. Natürlich gibt es auch „unabhängige“ Medien. Aber Spiegel, Fokus, Springer, Bertelsmann etc. haben den größten Anteil und in allen faktischen Diskussionen werden auch nur diese großen Medien akzeptiert. Sollte jemand mal sagen: „Auf Fabulicous Blog steht das und das“ dann wird sein Kontrahent sagen: „Das ist keine seriöse Quelle“. Und das die Regierung enge Kontakte zu diesen Medienkonzernen pflegt, ist kein Geheimnis. Stichwort ist hier als Beispiel: „Angela Merkel und Frieda Springer“. Und die Öffentlich-Rechtlichen werden durch das Gewaltmonopol, also der Regierung, unterstützt. Die Bevölkerung MUSS diese finanzieren, egal, ob sie es wollen oder nicht. Wenn man sich weigert, dann hilft das Gewaltmonopol. Von den einzelnen Strukturen und Verbindungen zu Regierungsangehörigen mal ganz abgesehen. Also ist auch hier keine Neutralität zur Regierung gegeben.

Die Hand, die einen füttert, die beisst man nicht.

Man sieht also, dass die Meinung der Menschen zum Thema Anarchie nicht Neutral entstanden ist. Der Todfeind der Freiheit, die Regierung, die davon lebt, dass es keine Anarchie gibt, ist maßgeblich an der Meinungsbildung beteiligt. Und besonders in unseren prägensten Jahren, unserer Kindheit, wo sich unser Charakter und unser Weltbild formt, haben wir es mit sehr starker Manipulation zu tun. Pädagogen werden den Begriff „Demokratieerziehung“ kennen. Für die Nicht-Pädagogen: Demokratieerziehung meint „Erziehung zur Demokratie“. Man erzieht das Kind dazu, das hiesige System als alternativ-los zu betrachten. Anarchie wird im Kopf zu „Chaos“. Medien unterstützen das. Wie häufig hört und liest man in den Medien: „Es herrscht Anarchie und Chaos.“ Das ist eindeutige Manipulation. Manipulation von Institutionen, die davon profitieren. Wissenschaftler und Lehrer (die die selbe Gehirnwäsche bekommen übrigens…) leben von den Geldern, die die Regierung freigibt. Medienkonzerne profitieren durch die guten Verbindungen. Als Beispiel kann man aktuell Artikel 13 nennen. Sie haben Marktvorteile gegenüber den „unabhängigen Medien“. Die Angestellten der öffentlich-rechtlichen Medien werden durch Gelder bezahlt, die ZWANGSEINGETRIEBEN werden von der Regierung.

Und diese Institutionen hämmern den Menschen immer wieder ein: „Demokratie ist alternativ-los. Anarchie bedeutet Chaos.“

Und weil es schon oft vorgekommen ist, dass Menschen an solchen Stellen nach „Quellen“ gefragt haben: Ey Leute, das sind die Strukturen, in denen wir tagtäglich leben und in denen wir großgeworden sind. Macht doch mal die Augen auf. Wie die Regierung arbeitet, was die Regierung treibt, was öffentliche Gelder sind, was Gesetze sind etc. das erleben wir doch tagtäglich. Ich lese bewusst keine Nachrichten aber selbst ich bekomme laufend mit, was so passiert. Anstatt mich nach Quellen zu fragen, solltest du dir mal ein Wochenende Zeit nehmen und mal darüber nachdenken, wie dieses System aufgebaut ist. Und überlegt auch mal, wie dieses System entstanden ist:

Monarchien entstanden aus Sklavenhaltung. Parlamente entstanden in Monarchien. Demokratie entstand aus Parlamenten.
Diese Historie, die man übrigens in der Schule im Geschichtsunterricht lernt, hatte immer eins gemeinsam: Die Menschen mussten ihre Erzeugnisse mit Regierenden teilen. Wenn sie das nicht taten, wurden sie bestraft. Die Regierenden lebten schon immer von den Erzeugnissen der Menschen. Und das schon zu Zeiten, wo es keine Sozialversicherung gab, keine Polizei, keine Autobahnen, keine Elektrizität, kein fließendes Wasser. Und all diese Vorzüge, wurden schon immer von den Menschen finanziert – niemals von den Herrschenden.

Demokratie ist nur eine moderne Version der Sklavenhaltung. Immer, wenn die Sklaven rebellierten, hat man die Haltungsbedingungen – auf deren Kosten – verbessert.

Monopole sind immer geprägt von einem hohen Verwaltungsaufwand, weil es bis zur Regierung immer eine Ebene darüber geben muss, die einen Teil der Gruppen verwaltet. Schule -> Kommune -> Landesregierung -> Ministerium für Bildung und Soziales
Diese Verwaltungsaufwand erzeugt auch gleichzeitig hohe Verwaltungskosten. Diese Verwaltungskosten werden von dem finanziert, was man dir wegnimmt. Zur Erinnerung: Man nimmt dir 2/3 deines Einkommens weg. Gleichzeitig herrscht keine herausfordernde Konkurrenz, was den Innovationsdruck minimiert. Somit kosten alle Strukturen, die vom Staatsmonopol stammen, mehr Geld und bieten eine schlechte Qualität. Bildung ist ein wunderbares Beispiel. Oder auch die Straßen. Die Telekom ist ein guter Beleg dafür. Diese wurde privatisiert und seitdem entwickeln sich die Technologien drastisch weiter, die Preise sind bezahlbar. Naja, der Mobilfunk ist da eine Ausnahme, aber hier spielen staatliche Lizenzen für Frequenzen eine enorme Rolle, denn dadurch kann keine echte Markenkonkurrenz entstehen. Im übrigen ist die Deutsche Bahn auch ein wunderbares Beispiel dafür, dass es schon ausreicht, dass die Regierung noch irgendwie beteiligt ist. Denn hier sind Preise und Qualität absolut miserabel.

Dank dem Staatsmonopol zahlen wir für schlechte Qualität extra viel drauf.

Jetzt stell dir mal vor, du hättest anstatt 1.687,95€ ganze 3088€ auf dem Konto. Und könntest dir auch noch davon 33% mehr leisten. Wie wichtig wären die Straßen, Rettungsdienste und die Bildung deiner Kinder? Wie beschrieben, die Kosten dafür wären ohne Staatsmonopol geringer. Wie wichtig wären dir Rentenversicherung, Krankenversicherung und Arbeitslosenversicherung? Wie beschrieben: Die Kosten dafür wären geringer und die Qualität höher. Was würdest du freiwillig davon mitfinanzieren? Würdest du eine private Krankenversicherung abschließen, nachdem du 1.800€ mehr Geldwert hättest? Würdest du deiner örtlichen Feuerwehr monatlich was spenden? Ich würde es. Und die Menschen spenden und unterstützen gerne freiwillig. Rettungsdienste wie das Deutsche Rote Kreuz bekommen trotz dieser immensen Abgabenlast viele Spenden. Auch andere Hilfsorganisationen. Und die Feuerwehr lebt von Ehrenamtlichen Helfern. Wenn es an dir und deinen Nachbarn läge, eure Straße wieder befahrbar zu machen, würdest du dich daran beteiligen? Ich würde es. Und das tolle ist: Es gibt so viele Unternehmen, die auf befahrbare Straßen angewiesen sind. Der Aldi und Rewe um die Ecke würden sich vermutlich auch beteiligen – weil sonst könnten die Lieferungen schwierig werden. Dazu gibt es sogar ein Beispiel: Die Pizzeriakette „Dominos“ hat in den USA eine Straße auf eigene Kosten saniert, weil diese so schlecht war. Und wenn du dir um eins sicher sein kannst:

Du bist nicht der einzige, der die Vorzüge der Infrastruktur zu schätzen weißt. Wir alle tun das.

Der ADAC ist ein Paradebeispiel für einen Rettungsdienst, der ohne Zwang auf freiwilliger Basis funktioniert.

Solltest du glauben, das viele Menschen böse wären, dann frag dich mal, woher diese Meinung bei dir kommt. Wie ist das Verhältnis zwischen Bösen und Guten Menschen, die du in deinem Leben getroffen hast? Wer berichtet fast nur über schlechte Menschen? Wer berichtet von Mördern, Dieben, Betrügern? Wer berichtet fast nur über BÖSE Sachen, aber nur selten von GUTEN Sachen? Wer lenkt deinen Fokus auf das Negative? Wie oft landen selbstlose, gute Taten auf der Titelseite der Zeitung? Ich habe mich vor einigen Jahren bewusst entschieden, diese ganzen Nachrichten nicht mehr zu verfolgen, weil ich in meiner psychischen Lage wirklich diese Negativität gespürt habe. Es kostet dich nichts, wenn du das selbe versuchst. Aktuelle Neuigkeiten bekommt man immer noch unfreiwillig mit: Auf sozialen Plattformen, durch Menschen die sich draußen unterhalten, durch Arbeitskollegen.

Ich habe tausende von Menschen kennengelernt und mit Ihnen gesprochen. Und ich kann dir mit Gewissheit sagen:

Diejenigen, die behaupten, sie wollen die Welt brennen sehen, sind alle verletzte und gequälte Seelen.
Wir alle wollen Frieden und Freiheit. Wir alle wollen das selbe.

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KVB Crawling – Data-Analyse

Seit einigen Wochen wird bei den Kölnern die Kritik an deren ÖPNV immer lauter. Naja, ganz unschuldig bin ich dabei nicht. Gemeinsam mit 2 anderen versuche ich eine Community aufzubauen, die dann bei entsprechender Masse auch gemeinsame Aktionen durchführt, um so Druck auf die KVB auszuüben – denn deren Service ist absolut miserabel.

Wie miserabel deren Service ist, wurde mir aber erst heute so richtig bewusst. Ich habe vor einer Woche angefangen deren Meldungen zu Betriebsstörungen zu speichern. Heute habe ich dann etwas weiter an dem Projekt gearbeitet und die Daten in einem ersten Schritt in eine Datenbank übertragen. Und auch ein kleines Frontend gebastelt, was eine rudimentäre Betrachtung der Daten ermöglicht. Hier und da habe ich dann etwas mit den Zahlen jongliert und zack – kamen erste Ergebnisse.

Allein die Linie 18 hat pro Tag durchschnittlich 8 Fahrtausfälle! Insgesamt sind 958 verschiedene Meldungen zu den jeweiligen Linien gespeichert. Natürlich sind die Daten noch nicht sehr gut aufgearbeitet. So kommt es z.B. durchaus vor, dass die KVB die Meldungen etwas verändert, wenn z.B. alternativ-routen eingerichtet worden sind. Das ist aber dann nach wie vor noch die selbe Störung, die aber derzeit noch seperat gespeichert wird. 

Ich habe heute dann auch mit einem Kontakt aufgenommen, der auch Lust hat, an dem Projekt mit zu arbeiten. Und das ist auch jemand, der von Statistiken und Datenauswertung Ahnung hat! Nun bin ich schon gespannt, was wir in Zukunft wunderbares daraus zaubern. Es ist auch schön, dass mein Homeserver nun auch einen hilfreichen Nutzen hat 🙂

Wer möchte, kann sich die Daten hier anschauen: https://www.fabulicous.space/kvb/data.php

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Multi-Kulti Ruhrgebiet

Das Ruhrgebiet ist Multi-Kulturell. Hier leben alle möglichen Kulturen. Wenn man raus geht und zum Beispiel in die Straßenbahn einsteigt, hört man mehr Sprachen, als man lernen könnte. Und was soll ich sagen.. Es funktioniert. Hier Pöbeln sich die Menschen nicht gegenseitig aufgrund ihrer Kulturen an. Oder aufgrund ihrer Religion. Arschlöcher gibt es immer. Völlig egal ob Deutsch, Türkisch, Amerikanisch, Französisch oder sonst woher.

Ich lese keine Nachrichten. Ich schaue keine Nachrichten. Und trotzdem, obwohl ich Nachrichten immer meide, bekomme ich sie mit. Die Leute teilen Sie in den sozialen Medien und reden ständig darüber. Und dabei ist immer wieder Thema: Fremde Kulturen. Sei es, dass von Übergriffen und angeblichen Gefahren berichtet wurde, oder das von Rassismus und Nazis berichtet wird. Die Leute werden ständig mit diesem Thema bombardiert. Und obwohl die Menschen hier alle friedlich mit einander leben, entwickeln die Menschen dadurch Ängste – sei es vor Ausländern oder vor Rechten.

Ängste beherrschen den Menschen. Wenn wir uns vor einer möglichen Gefahr fürchten, schärfen sich unsere Sinne darauf um die mögliche Gefahr möglichst früh zu erkennen. Im Endeffekt führt das dazu, dass wir immer mehr nur noch die Dinge wahrnehmen, die unsere Ängste bestätigen – eben weil wir uns darauf fixieren. Gleichzeitig verhalten wir uns auch anders. Jemand, der Angst vor z.B. extremistischen Islamisten hat, wird sich anders gegenüber allen Menschen verhalten, die aufgrund ihrer Kultur in dieses Raster fallen. Anstatt freundlich und offen, sind wir misstrauisch und zurückhaltend. Und das gilt ja nicht nur für uns Deutsche.

Während im Ruhrgebiet Multi-Kulti funktioniert, gibt es wohl andere Gebiete, wo anscheinend mehr Arschlöcher rumlaufen. Von Frankfurt wurde mir z.B. berichtet. Und Arschlöcher sind nun nicht gerade dafür bekannt, zurückhaltend zu sein. Häufig neigen sie dann zu Aggressionen, Provokationen etc. Und dann gibt es wieder Übergriffe, die Medien berichten darüber und der Kreis schließt sich.

Ich kann jedem wirklich nur ans Herz legen keine Nachrichten mehr zu verfolgen. Als ich damals damit bewusst aufgehört habe, habe ich mich von Tag zu Tag immer besser gefühlt, weil ich nicht mehr ständig mit negativem bombardiert wurde. Und wenn man sich selber besser fühlt, dann ist man auch gegenüber anderen positiver eingestellt, ist freundlicher, offener etc. – um den Kreis mal wieder zu schließen.

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Ron Mulata Añejo 3 Años aus dem ALDI (Nord)

Ich habe mich heute mal getraut, den Ron Mulata Añejo 3 Años aus dem hiesigen ALDI Nord mitzunehmen. Ich trinke gerne Rum – vorallem pur. Der Ron Mulata ist ein kubanischer Rum. Bei 8€ für eine Flasche war ich von Anfang an skeptisch.

Das da ein guter kubanischer Rum hinter steckt, schmeckt man. Feine fruchtige und süße Aromen. Aber man schmeckt auch, dass er importiert und in Hamburg gepanscht wurde. Hat was spritiges, fuseliges. Schade, muss ich mir doch morgen ne Flasche Cola dazu kaufen.

Nachtrag: Mit Cola schmeckt er einfach wunderbar. Bisher hab ich ja nur immer billigen Fusel-Rum mit Cola getrunken (z.B. Captain Morgan). Aber hier schmeckt der Mulata ausserordentlich gut.

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YouTube Kanal läuft an

Solangsam komm ich in Fahrt mit meinem YouTube Kanal. Schon seit Jahren möchte ich gerne Videos dort hochladen. Doch den Arsch hab ich bisher nie hochbekommen. Warum weiß ich selber nicht 😀 Irgendwelche Ausreden findet der innere Schweinehund ja immer. Aber ich bin es solangsam auch echt leid, ständig immer wieder die selben Sachen in Diskussionen schreiben zu müssen. Mein Ziel ist es einfach dann die Links zu meinen Videos zu posten. Das nächste Video wird (wahrscheinlich) das Thema Vertragsfreiheit/Arbeitsvertrag/Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Verhältnis haben. Ein besonders heikles Thema.

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Politnavi.de Test

Ich habe als Vollblut-Anarchist mal den Polit-Navi Test gemacht. Ich empfand ihn als äusserst schwierig. Manche Fragen kann ich gar nicht mit den vorgegebenen Antwortmöglichkeiten beantworten. Dennoch bin ich mit euch mal jede Frage durchgegangen und habe meinen Senf dazu gegeben.

Ist mit über 30 Minuten in der Tat sehr langatmig. Eventuell ein gutes Einschlaf-Video 😀

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Landtagswahl Bayern 2018

Von rund 13.000.000 Einwohnern in Bayern durften knapp 10.000.000 wählen. Davon haben 72% gewählt, was in etwa 7.200.000 Einwohner sind. Von diesen 7,2 Millionen Einwohnern haben 37,2% die CSU gewählt. Dies entspricht 2.678.400* Einwohner. Das sind gerade mal 20,6% der bayrischen Einwohner.

Also 20,6% der Einwohner haben für die CSU gestimmt. Das kommentiert die Tagesschau im Interview mit Söber so: (Quelle)

Die CSU [… ] habe einen ‚klaren Regierungsauftrag‘ erhalten.

Und nur, um sich das nochmal auf der Zunge zergehen zu lassen: 20,6% haben einen „klaren“ Regierungsauftrag erteilt. Somit werden 79,4%, also die absolute Mehrheit, durch eine Minderheit beherrscht.

Warum feiert ihr die Demokratie nochmal so? Wer nicht checkt, dass dieses System in sich vollkommen falsch ist, der hat nicht mehr alle Tassen im Schrank. Denn mal abgesehen davon, dass es sowieso moralisch falsch ist, anderen im Namen des Staates den eigenen Willen aufzuzwingen, so ist doch auch offensichtlich, dass es nicht um den Willen der Mehrheit geht. Demokratie bedeutet übersetzt „Volksherrschaft“. Man kann das interpretieren als „Herrschaft des Volkes“. Aber eigentlich meint es „Herrschaft über das Volk“.

Mein tiefstes Mitgefühl gilt den 5.800.000 Menschen aus Bayern, die nicht gewählt haben.

*= Das sind nicht die exakten Stimmanzahlen, sondern ist der rechnerische Wert aus den gerundeten Zahlen.

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SSL und Serverlogs

Gute Nachricht! Ich habe zum einen SSL aktiviert für den Blog und zum anderen habe ich die Serverlogs deaktiviert. Eure IP’s sind damit vor dem Zugriff der Staatsmacht geschützt. 🙂

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Polizei in der anarchistischen Gesellschaft

Was würde mit der Polizei passieren, wenn die Gesellschaft ihre Regierung abschafft und damit anarchistisch wird? Viele haben davor Angst. Sie denken, dass es dann niemanden mehr gibt, der sie beschützt. Fest steht: Ohne eine Regierung, ohne das staatliche Gewaltmonopol, würden sich viele Bereiche verändern. Aktuell agiert die Polizei für das staatliche Gewaltmonopol hoheitlich und finanziert sich aus Zwangsabgaben. Diese beiden Aspekte würden wegfallen. Zum einen dürfte die Polizei dann nicht mehr einfach Menschen verhaften, da es keine Legitimation mehr gäbe und sie würden sich anders finanzieren müssen.

Doch würden sie aufhören, zu existieren? 

Die Polizei besteht aus einem riesigen Netzwerk, geschultem Personal und technischer Ausrüstung, wie z.B. Kriminal Labore. Das ist an sich nichts schlechtes. Sie haben das Know-How, das Netzwerk und die Ausrüstung um Verbrechen aufzuklären. Und Verbrechen werden niemals einfach aufhören. Völlig egal, welches Politische System oder wie viel Freiheit wir haben. Und wenn es Verbrechen gibt, gibt es auch ein Bedürfnis diese aufzuklären seitens der Betroffenen. Die Polizei würde damit als eine Art Detektiv werden. Oder auch als Sicherheitspersonal auf Veranstaltungen. Oder man könnte Sie immer noch anrufen, wenn man in einer Notlage ist. Sie dürften lediglich nicht mehr initiativ Gewalt anwenden (z.B. allgemeine Verkehrskontrollen).

Die Frage, wie die Polizei sich dann finanziert, ist sogar noch leichter beantwortet. So würden sich sicherlich einige Spendengelder ansammeln, immerhin gibt es genug Menschen, die die Polizei unterstützen. Das die Unterstützung seitens der Menschen steigen würde, ist dabei auch sehr wahrscheinlich, wenn die Polizei dann nicht mehr gegen friedliche Bürger handelt. Aber genau so gut könnten auch Dienstleistungen berechnet werden, wie z.B. das aufspüren des geklauten Autos für einen bestimmten Betrag. Wie sich die Polizei dabei organisiert, ist für mich dagegen noch ungewiss. Vermutlich wird es Deutschland weit verschiedene Formen der Organisation geben. Aber das könnte niemand besser entscheiden, als die Polizei selber.

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