Das bekommt der Staat von dir

Wenn dein Bruttogehalt laut deinem Arbeitsvertrag 2500€ beträgt, dann bist du deinem Chef schon 3500€ wert. Auf deinem Konto landen davon rund 1690€. Und danach zahlst du bei jedem Kauf durch die verschiedensten Steuern drauf. Am Ende hast du nur rund 1300€ von dem, was du deinem Chef wert bist. Der Staat erhält von dir satte 1800€. Das ist nicht nur mehr, als du dann tatsächlich von deiner Arbeit hast, sondern auch mehr, als du überwiesen bekommst.

Von 5 Arbeitstagen, arbeitest du 3 Tage nur für den Staat. Du bist Steuervieh auf einer Steuerfarm.

Wenn man dann noch den „Arbeitgeberanteil“ betrachtet, so sind schon 54,66% alleine Abgaben an die Regierung für dein Gehalt. Von dem Rest zahlst du dann nochmal rund 13% an die Regierung in Form von versteckten Steuern.

Ich frage mich an dieser Stelle, warum Arbeitnehmer lieber dafür Streiken, dass der Chef mehr zahlt, anstatt dafür, dass die Regierung weniger raubt.

Insgesamt zahlst du indirekt 67,66% deines Verdienstes an die Regierung.

Übrigens die selbe Regierung, die sich jährlich die Diäten erhöht, deine Privatsphäre immer weiter einschränkt, deine Möglichkeiten zur Meinungsäußerung immer weiter einschränkt, dich zusätzlich abzockt (z.B. plötzliche Tempo 30 Bereiche samt Blitzer errichtet), die sowohl links- wie auch rechtsextremistische Aktionen/Gruppen subventioniert, Krieg in anderen Ländern führt, Unschuldige verhaftet, Schuldige frei lässt, Bildung nur noch weiter verschlimmert, Proteste ignoriert, Steuern verschwendet, Ökosteuern erhöht und Braunkohle fördert, sich von Konzernen lenken lässt, Straßen verkommen lässt, Kleinunternehmer erstickt und Banken rettet.

Wenn Menschen mich in Diskussionen fragen, was denn die Alternative wäre, dann ist meine Antwort eigentlich sehr einfach: Anarchie.

Dies löst jedoch fast immer Schnapp-Atmung aus. Die Menschen tun so, als wäre durch Anarchie in der Vergangenheit das größte Übel entstanden. Defakto wurden die größten Übel aber durch das Gegenteil von Anarchie ausgelöst. Defakto gibt es keine Erfahrungswerte, was Anarchie tatsächlich bewirken würde. Einfach, weil es kein Land auf dieser Welt gibt, dass wirklich Anarchie lebt. Und wenn ALLE hierarchischen Staatsformen die größten Übel verursacht haben, wäre es doch nur logisch, wenn man mal Anarchie versucht. Aber die Menschen haben Angst. Sie haben Angst, dass alles zerfällt. Das alles in Chaos ausbricht, sich die Menschheit gegenseitig auf der Straße ermordet, die Straßen sich in Luft auflösen, die Sozialversicherungen nicht in private Formen überwandeln, die Rettungsdienste unfinanzierbar werden würden etc. Wenn man sich mal fragt, woher diese Angst kommt, dann muss man mal betrachten, woher das THEORETISCHE „Wissen“ über Anarchie kommt. Und es ist nur ein theoretisches „Wissen“, eben weil es KEINE ECHTEN ERFAHRUNGSWERTE zu Anarchie gibt. Jedes theoretische „Wissen“ kommt aus 4 Bereichen:

  1. Öffentlichen Bildungseinrichtungen (Schulen etc.) – von der Regierung beherrscht
  2. Medien (Nachrichten, Unterhaltungsprogramme, Bücher) – Teilweise von der Regierung gelenkt (Öffentlich-rechtlichen) und die Regierung pflegt sehr engen Kontakt zu den großen Medienkonzernen
  3. Wissenschaft – von der Regierung gelenkt
  4. Gesprächen mit seinen Mitmenschen, für die die selben Quellen gelten

Wer an dieser Stelle wieder Schnappatmung bekommt, wegen den Punkten Medien und Wissenschaft: Die Wissenschaft wird durch „öffentliche Gelder“ (also Gelder, die von der Regierung freigegeben sind) finanziert. Die Institute unterliegen ebenfalls den Anforderungen des Staates repräsentativ also der Regierung. Wissenschaftler an öffentlichen Einrichtungen müssen auf das Grundgesetz schwören, welches Anarchie, also Freiheit, explizit ablehnt (bsp. Artikel 20). Medien entscheiden dann darüber, was von der wissenschaftlichen Arbeit in der allgemeinem Bevölkerung verbreitet wird und was nicht. Natürlich gibt es auch „unabhängige“ Medien. Aber Spiegel, Fokus, Springer, Bertelsmann etc. haben den größten Anteil und in allen faktischen Diskussionen werden auch nur diese großen Medien akzeptiert. Sollte jemand mal sagen: „Auf Fabulicous Blog steht das und das“ dann wird sein Kontrahent sagen: „Das ist keine seriöse Quelle“. Und das die Regierung enge Kontakte zu diesen Medienkonzernen pflegt, ist kein Geheimnis. Stichwort ist hier als Beispiel: „Angela Merkel und Frieda Springer“. Und die Öffentlich-Rechtlichen werden durch das Gewaltmonopol, also der Regierung, unterstützt. Die Bevölkerung MUSS diese finanzieren, egal, ob sie es wollen oder nicht. Wenn man sich weigert, dann hilft das Gewaltmonopol. Von den einzelnen Strukturen und Verbindungen zu Regierungsangehörigen mal ganz abgesehen. Also ist auch hier keine Neutralität zur Regierung gegeben.

Die Hand, die einen füttert, die beisst man nicht.

Man sieht also, dass die Meinung der Menschen zum Thema Anarchie nicht Neutral entstanden ist. Der Todfeind der Freiheit, die Regierung, die davon lebt, dass es keine Anarchie gibt, ist maßgeblich an der Meinungsbildung beteiligt. Und besonders in unseren prägensten Jahren, unserer Kindheit, wo sich unser Charakter und unser Weltbild formt, haben wir es mit sehr starker Manipulation zu tun. Pädagogen werden den Begriff „Demokratieerziehung“ kennen. Für die Nicht-Pädagogen: Demokratieerziehung meint „Erziehung zur Demokratie“. Man erzieht das Kind dazu, das hiesige System als alternativ-los zu betrachten. Anarchie wird im Kopf zu „Chaos“. Medien unterstützen das. Wie häufig hört und liest man in den Medien: „Es herrscht Anarchie und Chaos.“ Das ist eindeutige Manipulation. Manipulation von Institutionen, die davon profitieren. Wissenschaftler und Lehrer (die die selbe Gehirnwäsche bekommen übrigens…) leben von den Geldern, die die Regierung freigibt. Medienkonzerne profitieren durch die guten Verbindungen. Als Beispiel kann man aktuell Artikel 13 nennen. Sie haben Marktvorteile gegenüber den „unabhängigen Medien“. Die Angestellten der öffentlich-rechtlichen Medien werden durch Gelder bezahlt, die ZWANGSEINGETRIEBEN werden von der Regierung.

Und diese Institutionen hämmern den Menschen immer wieder ein: „Demokratie ist alternativ-los. Anarchie bedeutet Chaos.“

Und weil es schon oft vorgekommen ist, dass Menschen an solchen Stellen nach „Quellen“ gefragt haben: Ey Leute, das sind die Strukturen, in denen wir tagtäglich leben und in denen wir großgeworden sind. Macht doch mal die Augen auf. Wie die Regierung arbeitet, was die Regierung treibt, was öffentliche Gelder sind, was Gesetze sind etc. das erleben wir doch tagtäglich. Ich lese bewusst keine Nachrichten aber selbst ich bekomme laufend mit, was so passiert. Anstatt mich nach Quellen zu fragen, solltest du dir mal ein Wochenende Zeit nehmen und mal darüber nachdenken, wie dieses System aufgebaut ist. Und überlegt auch mal, wie dieses System entstanden ist:

Monarchien entstanden aus Sklavenhaltung. Parlamente entstanden in Monarchien. Demokratie entstand aus Parlamenten.
Diese Historie, die man übrigens in der Schule im Geschichtsunterricht lernt, hatte immer eins gemeinsam: Die Menschen mussten ihre Erzeugnisse mit Regierenden teilen. Wenn sie das nicht taten, wurden sie bestraft. Die Regierenden lebten schon immer von den Erzeugnissen der Menschen. Und das schon zu Zeiten, wo es keine Sozialversicherung gab, keine Polizei, keine Autobahnen, keine Elektrizität, kein fließendes Wasser. Und all diese Vorzüge, wurden schon immer von den Menschen finanziert – niemals von den Herrschenden.

Demokratie ist nur eine moderne Version der Sklavenhaltung. Immer, wenn die Sklaven rebellierten, hat man die Haltungsbedingungen – auf deren Kosten – verbessert.

Monopole sind immer geprägt von einem hohen Verwaltungsaufwand, weil es bis zur Regierung immer eine Ebene darüber geben muss, die einen Teil der Gruppen verwaltet. Schule -> Kommune -> Landesregierung -> Ministerium für Bildung und Soziales
Diese Verwaltungsaufwand erzeugt auch gleichzeitig hohe Verwaltungskosten. Diese Verwaltungskosten werden von dem finanziert, was man dir wegnimmt. Zur Erinnerung: Man nimmt dir 2/3 deines Einkommens weg. Gleichzeitig herrscht keine herausfordernde Konkurrenz, was den Innovationsdruck minimiert. Somit kosten alle Strukturen, die vom Staatsmonopol stammen, mehr Geld und bieten eine schlechte Qualität. Bildung ist ein wunderbares Beispiel. Oder auch die Straßen. Die Telekom ist ein guter Beleg dafür. Diese wurde privatisiert und seitdem entwickeln sich die Technologien drastisch weiter, die Preise sind bezahlbar. Naja, der Mobilfunk ist da eine Ausnahme, aber hier spielen staatliche Lizenzen für Frequenzen eine enorme Rolle, denn dadurch kann keine echte Markenkonkurrenz entstehen. Im übrigen ist die Deutsche Bahn auch ein wunderbares Beispiel dafür, dass es schon ausreicht, dass die Regierung noch irgendwie beteiligt ist. Denn hier sind Preise und Qualität absolut miserabel.

Dank dem Staatsmonopol zahlen wir für schlechte Qualität extra viel drauf.

Jetzt stell dir mal vor, du hättest anstatt 1.687,95€ ganze 3088€ auf dem Konto. Und könntest dir auch noch davon 33% mehr leisten. Wie wichtig wären die Straßen, Rettungsdienste und die Bildung deiner Kinder? Wie beschrieben, die Kosten dafür wären ohne Staatsmonopol geringer. Wie wichtig wären dir Rentenversicherung, Krankenversicherung und Arbeitslosenversicherung? Wie beschrieben: Die Kosten dafür wären geringer und die Qualität höher. Was würdest du freiwillig davon mitfinanzieren? Würdest du eine private Krankenversicherung abschließen, nachdem du 1.800€ mehr Geldwert hättest? Würdest du deiner örtlichen Feuerwehr monatlich was spenden? Ich würde es. Und die Menschen spenden und unterstützen gerne freiwillig. Rettungsdienste wie das Deutsche Rote Kreuz bekommen trotz dieser immensen Abgabenlast viele Spenden. Auch andere Hilfsorganisationen. Und die Feuerwehr lebt von Ehrenamtlichen Helfern. Wenn es an dir und deinen Nachbarn läge, eure Straße wieder befahrbar zu machen, würdest du dich daran beteiligen? Ich würde es. Und das tolle ist: Es gibt so viele Unternehmen, die auf befahrbare Straßen angewiesen sind. Der Aldi und Rewe um die Ecke würden sich vermutlich auch beteiligen – weil sonst könnten die Lieferungen schwierig werden. Dazu gibt es sogar ein Beispiel: Die Pizzeriakette „Dominos“ hat in den USA eine Straße auf eigene Kosten saniert, weil diese so schlecht war. Und wenn du dir um eins sicher sein kannst:

Du bist nicht der einzige, der die Vorzüge der Infrastruktur zu schätzen weißt. Wir alle tun das.

Der ADAC ist ein Paradebeispiel für einen Rettungsdienst, der ohne Zwang auf freiwilliger Basis funktioniert.

Solltest du glauben, das viele Menschen böse wären, dann frag dich mal, woher diese Meinung bei dir kommt. Wie ist das Verhältnis zwischen Bösen und Guten Menschen, die du in deinem Leben getroffen hast? Wer berichtet fast nur über schlechte Menschen? Wer berichtet von Mördern, Dieben, Betrügern? Wer berichtet fast nur über BÖSE Sachen, aber nur selten von GUTEN Sachen? Wer lenkt deinen Fokus auf das Negative? Wie oft landen selbstlose, gute Taten auf der Titelseite der Zeitung? Ich habe mich vor einigen Jahren bewusst entschieden, diese ganzen Nachrichten nicht mehr zu verfolgen, weil ich in meiner psychischen Lage wirklich diese Negativität gespürt habe. Es kostet dich nichts, wenn du das selbe versuchst. Aktuelle Neuigkeiten bekommt man immer noch unfreiwillig mit: Auf sozialen Plattformen, durch Menschen die sich draußen unterhalten, durch Arbeitskollegen.

Ich habe tausende von Menschen kennengelernt und mit Ihnen gesprochen. Und ich kann dir mit Gewissheit sagen:

Diejenigen, die behaupten, sie wollen die Welt brennen sehen, sind alle verletzte und gequälte Seelen.
Wir alle wollen Frieden und Freiheit. Wir alle wollen das selbe.

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